Bolt E-Scooter
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Bolt

Erst kürzlich ins deutsche Geschäft eingestiegen, aber dennoch schon große Bekanntheit erlangt ist das estnische Mobilitäts-Startup Bolt. 2013 wurde die Firma damals noch unter dem Namen Taxify von Markus Villig, einem damals 19-jährigen estnischen Schüler aus Tallin gegründet. Sein Ziel damals: Alle Taxis in Tallin und Riga über eine Plattform anbieten. Einige Jahre später expandierte die Firma in andere Länder wie England oder Südafrika.

2018 stieg Bolt dann auch ins E-Scooter Business ein und stellte in mehreren Städten international Flotten auf. Eine weitere Unternehmenssparte wurde 2019 mit Bolt Food, einem Lieferdienst für Essen gegründet. Hinzu kam 2021 Bolt Drive, ein Carsharing Dienst. Seit 2021 ist Bolt auch auf dem deutschen Markt zu finden, zunächst allerdings nur im Bereich E-Scooter Sharing.

Die Firma Bolt ist bereits durch etliche Finanzierungsrunden gegangen und ging 2017 eine strategische Partnerschaft mit dem chinesischen Mobilitätsdienstleister Didi Chuxing ein. Bei einer Finanzierungsrunde 2018 stiegen unter anderem Daimler und andere Unternehmen in Bolt ein und führten so dazu, dass das Unternehmen einen Wert von einer Milliarden Dollar erreichte. In weiteren Finanzierungsrunden investierten außerdem die europäische Investititonsbank, die Internationale Finanz-Kooperation und Sequioa Capital in Bolt, wodurch der Unternehmenswert auf über 4 Milliarden Dollar stieg. Obwohl Bolt auf dem deutschen Markt also noch eher den Status des Underdogs hat, ist die Firma global betrachtet bereits relativ groß.

In Deutschland ging Bolt mit seinen E-Scootern 2021 mit der Kampfansage von besonders günstigen Preisen an den Start. Im Gegensatz zu fast allen anderen Anbietern zahlen Kunden bei der Nutzung von Bolt-Rollern nämlich keine Entsperrgebühr und auch der Preis pro Minute liegt mit rund 5 bis 9 Cent extrem niedrig, so dass Bolt aktuell der mit Abstand günstigste Anbieter von E-Scootern auf dem deutschen Markt ist. Ob dieser Preis gehalten werden kann, um einen wirtschaftlichen Betrieb zu ermöglichen, sei allerdings dahingestellt, schließlich starteten einige Anbieter mit teils sehr günstigen Preisen, mussten diese im Laufe der Zeit dann aber erhöhen, um wirtschaftlich arbeiten zu können. Wie dem auch sei: Mit seinen Schnäppchen-Preisen dürfte Bolt schon jetzt für einige Aufmerksamkeit gesorgt haben, marketingtechnisch hat sich die Aktion also wohl bewährt.

Eingesetzt wird in Deutschland das Modell Bolt 4, welches sich laut Hersteller durch ein modulares Design und leichte Reparierbarkeit auszeichnet. Auch in Sachen Sicherheit sollen die neuesten Anforderungen erfüllt werden, betont Bolt. So sollen die Scooter eingebaute Sensoren bieten, die Stürze oder unsichere Fahrweisen erkennen. Wie bei fast allen anderen Herstellern bieten auch die Bolt-Roller einen austauschbaren Akku.

Im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie hat sich Bolt dazu verpflichtet, bis Ende letzten Jahres seinen Betrieb klimapositiv zu machen, also dafür zu sorgen, dass mehr CO2 aus der Atmosphäre gebunden wird, als durch das Unternehmen ausgestoßen wird. Dazu soll besonderen Wert auf Recycling gesetzt werden. Außerdem sollen die Gebäude, in denen die Scooter-Akkus geladen werden schnellstmöglich mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Weiterhin will Bolt in CO2-Kompensationsprojekte investieren, um entstehende Emissionen zu kompensieren. Des Weiteren solle eng mit den lokalen Behörden kooperiert werden, um die Mobilitätsangebote in Städten zu verbessern, so Bolt.

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