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Superpedestrian
Aktualisiert am
Link-Roller von Superpedestrian kannst du im deutschsprachigen Raum nicht mehr ausleihen. Ende 2023 wurde bekannt, dass das US-Unternehmen sein Geschäft schließt. In Österreich fuhren Link-Roller noch bis ins Jahr 2024: In Wien kündigte die Stadt den Vertrag, in Linz ist Link nicht mehr unter den Anbietern.
Was Superpedestrian war
Superpedestrian wurde 2013 in Cambridge (Massachusetts) gegründet. Bekannt wurde das Unternehmen mit dem E-Scooter „Link", den es selbst entwickelte. Der Roller hatte eigene Sicherheitssysteme und konnte Software-Updates drahtlos bekommen. Auf dem Höhepunkt im Februar 2022 betrieb Superpedestrian Flotten in 57 Städten in den USA und Europa, unter anderem in Österreich, Schweden, Portugal, Italien, Spanien und Großbritannien.
Im deutschsprachigen Raum war Link vor allem in Österreich unterwegs. In Wien gehörte Link zu den Anbietern, in Linz nannte die Lokalpresse im Februar 2024 noch Tier, Lime und Link als Betreiber. Unser früheres Profil führte zudem Nürnberg als Standort. Die Stadt Nürnberg listet Link heute nicht mehr.
Warum Link verschwand
Im Dezember 2023 berichtete TechCrunch, dass Superpedestrian sein Geschäft zum 31. Dezember 2023 schließt und alle Roller einlagert. Laut Wikipedia übernahm im Februar 2024 die norwegische Gruppe SURF Beyond das Unternehmen. Ob und wo Link-Roller heute noch fahren, konnten wir nicht verlässlich klären, in Deutschland, Österreich und der Schweiz jedenfalls nicht.
In Wien kam das Ende unabhängig davon: Laut ORF kündigte die Stadt der Firma Link wegen Vertragsverstößen. Seit 2024 sind dort nur noch Lime und Voi übrig. In Linz zählt die Stadt heute nur noch Dott und Lime als aktive Betreiber, zusammen mit rund 1.000 Leih-Scootern.
Welche Alternativen es gibt
In Wien fährst du heute mit Lime oder Voi, in Linz mit Lime oder Dott. Weitere Marken, die vom Markt verschwunden sind, findest du unter ehemalige E-Scooter-Marken.