

Anbieterprofil
Lime
Aktualisiert am
- Hauptsitz
- San Francisco, USA
- Gegründet
- 2017
- Preis (Stand 2026)
- 1 CHF Entsperren + 0,40–0,49 CHF je Min. (Zürich und Basel; in Deutschland je nach Stadt, Preis in der App)
- Farben der Roller
- neongrünweiß
Lime ist ein US-Anbieter für geteilte E-Scooter, E-Bikes und E-Mopeds. Im deutschsprachigen Raum findest du die grün-weißen Roller in vielen deutschen Großstädten, in Wien, Linz und Innsbruck sowie in Zürich und Basel. Seit Juli 2026 ist Lime an der US-Technologiebörse Nasdaq notiert.
Wer hinter Lime steckt
Brad Bao und Toby Sun gründeten Lime im Januar 2017 in Kalifornien, rechtlich heißt das Unternehmen Neutron Holdings. Chef ist heute Wayne Ting. Im Mai 2020 übernahm Lime das E-Bike- und E-Scooter-Geschäft Jump von Uber, Uber führte dabei eine Finanzierungsrunde an. Am 1. Juli 2026 startete der Handel mit Lime-Aktien an der Nasdaq unter dem Kürzel LIME, der Ausgabepreis lag bei 25 US-Dollar.
Wo Lime fährt
Laut unserer Städte-Recherche vom 21.10.2026 ist Lime in diesen Städten mit E-Scootern aktiv:
Deutschland: Berlin, Bonn, Bremen, Darmstadt, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Fürth, Hagen, Hamburg, Hannover, Köln, Konstanz, Lübeck, Mainz, München, Nürnberg, Pforzheim, Regensburg, Stuttgart, Witten, Wuppertal
Österreich: Wien, Linz, Innsbruck
Einige Beispiele im Detail:
- In Berlin steht die LimeBike Germany GmbH auf der Liste der Anbieter mit Sondernutzungserlaubnis bis März 2027.
- In Frankfurt am Main ist Lime seit Juli 2026 einer von nur noch drei zugelassenen Anbietern. Der öffentliche Datenfeed zeigt dort am 21.10.2026 rund 3.100 E-Scooter und gut 200 E-Bikes.
- In Innsbruck fährt Lime laut eigener Stadtseite seit Juli 2024 mit 225 E-Scootern.
- In Wien teilen sich Lime und Voi den Markt, in Linz nennt die Stadt Lime und Dott als aktive Betreiber.
- In Lübeck ist Lime laut Stadtwerken einer von drei aktiven Anbietern.
Wo Lime keine E-Scooter mehr verleiht
- Dresden: Der Datenfeed zeigt am 21.10.2026 nur E-Bikes, keinen einzigen E-Scooter.
- Rostock, Paderborn, Flensburg und Winterthur: Hier hat sich Lime zurückgezogen.
In Augsburg, Bochum, Herne, Oberhausen und einigen anderen Städten gibt es nur ältere oder unklare Hinweise auf Lime. Schau im Zweifel in die App oder auf unsere Stadtseiten.
So funktioniert das Ausleihen
Du lädst die Lime-App herunter, registrierst dich und hinterlegst ein Zahlungsmittel. Auf der Karte suchst du einen freien Roller, scannst den QR-Code am Lenker und fährst los. Am Ziel stellst du den Roller in einer erlaubten Zone ab und beendest die Fahrt in der App. Viele Städte schreiben inzwischen feste Abstellflächen vor, die dir die App anzeigt. In Innsbruck kann Parken außerhalb der markierten Zonen laut Lime 10 Euro kosten.
Preise: Für die Schweiz veröffentlicht Lime Tarife in den offenen Datenfeeds. Am 21.10.2026 kostet das Entsperren in Zürich und Basel 1 CHF, die Minute 0,40 bis 0,49 CHF (Basel: 0,46 CHF). Für deutsche Städte lässt sich aus den offenen Daten nicht sicher ablesen, welcher Tarif wo gilt. Den aktuellen Preis für deine Stadt siehst du in der App vor dem Entsperren.
Kurze Geschichte
- 2017: Gründung in Kalifornien
- Mai 2020: Übernahme von Jump, der Mikromobilitätssparte von Uber
- 2024: In Wien bleibt Lime einer von nur zwei Anbietern, in Innsbruck startet Lime im Juli
- Juli 2026: Börsengang an der Nasdaq